ICF
Die International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) ist eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2001 erstellte und herausgegebene Klassifikation zur Beschreibung des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung sowie der relevanten Umweltfaktoren von Menschen.
Mit Hilfe des ICF kann die aktuelle Funktionsfähigkeit jedes Menschen, oder ihre Beeinträchtigung, beschrieben und klassifiziert werden. Entgegen einem weitverbreiteten Missverständnis ist die ICF nicht nur auf Menschen mit Behinderung anwendbar. Beschrieben wird der Gesundheitszustand und die mit dem Gesundheitszustand verbundenen Zustände. Sie deckt jedoch keine Umstände ab, die nicht mit der Gesundheit in Verbindung stehen. Besteht eine Beeinträchtigung der Partizipation (Teilhabe) aus anderen Gründen, z.B. der Geschlechtszugehörigkeit, sozioökonomischen oder ethnischen Gründen, ist die ICF nicht anwendbar.
Als Hilfestellung für die Anwendung der ICF hat die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) Praxisleitfäden herausgegeben, die sich an Betroffene, Rehabilitationseinrichtungen und Krankenhausteams wendet.
Hier geht es zu den ICF-Praxisleitfäden der BAR
Die Dokumente sind bei der BAR auch in gedruckter Form erhältlich:
Hier geht es zur Internetseite der BAR
Beiträge zum Thema ICF
Informationen zur Rechtsverbindlichkeit der ICF finden Sie im Beitrag C11-2011 von Prof. Dr. Katja Nebe.
Beitrag D11-2012 von Dr. Marianne Hirschberg: Krank oder behindert? Die Bedeutung tradierter Begriffssysteme und deren Anwendung für komplexe Syndrome







