10.08.2011 Politik

Dokumentation der Infoveranstaltung "Inklusive Ausbildungen für Jugendliche mit Behinderung"

Am 18. November 2010 fand die gemeinsame Infoveranstaltung des Bundesbehindertenbeauftragten und der Bundesagentur für Arbeit "Inklusive Ausbildungen für Jugendliche mit Behinderung - Drohendem Arbeitskräftemangel jetzt begegnen" statt. Nun steht die Dokumentation zur Verfügung.

Zahlreiche Unternehmen ziehen eine Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderung bisher nicht in Betracht, weil ihnen eine Ausbildung zu kompliziert erscheint. Häufig fehlen Informationen über Fähigkeiten der Ausbildungsinteressierten, aber auch über die Anforderungen an den Ausbildungsbetrieb sowie über mögliche Förderungen. Für viele Jugendliche mit Behinderung bleibt die betriebliche Ausbildung noch ein unerreichbares Ziel. Zur selben Zeit bleiben in Unternehmen zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt.

In der gemeinsamen Veranstaltung des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und der Bundesagentur für Arbeit standen den Teilnehmern und Interessierten Ausbilder aus der betrieblichen Praxis, Vertreter von Arbeitsagenturen und Fachdienste für die Betreuung und Begleitung behinderter Jugendlicher als Gesprächspartner zur Verfügung. Gemeinsam wurde ein Blick in die Zukunft gewagt: Wo besteht Handlungsbedarf, damit Unternehmen noch aktiver bei der Ausbildung behinderter Jugendlicher werden?

Impulsvorträge gab es zu folgenden Themen:

  • "Ausbildung - Zukunftssicherung für deutsche Unternehmen", Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA)
  • "Beschäftigungssicherung für Unternehmen - Chancen für die Ausbildung behinderter Jugendlicher", Dr. Barbara Dorn, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
  • "Ausbildung aus Sicht eines Jugendvertreters", Janina Baier und Christian Somogyi, beide Fraport AG
  • "Rahmenregelung für Ausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz", Kirsten Vollmer, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

An der Podiumsdiskussion nahmen Christian Rauch, Bundesagentur für Arbeit (BA), Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Frau Gramenz, Zahnarztpraxis Dr. Rolf Heizmann, Herr Hornig, Frau Schmidt und Frau Laupus, Hörgeräte Hornig GbR, Günter Andreß, Elternvertreter, Jan Dannenbring, Zentralverband des Deutschen Handwerks teil. Die Moderation übernahm Carsten Brönstrup von der Wirtschaftsredaktion Der Tagesspiegel.

Link zur Veranstaltungsdokumentation auf der Seite der Bundesbehindertenbeauftragten

 (Quelle: www.behindertenbeauftragte.de)


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