24.05.2019 Verwaltung, Verbände, Organisationen

DEGEMED fordert verbesserten Zugang zu Leistungen der MBOR

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) fordert, den Zugang zu Leistungen der Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) zu verbessern und diese Leistungen entsprechend der Qualitätsansprüche zu vergüten. Anlässlich ihrer Fachtagung „MBOR-Update“ am 13. Mai 2019 hat die Gesellschaft dazu zwei Positionspapiere veröffentlicht.

Das Positionspapier „MBOR für Rehabilitanden der Anschlussheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlussrehabilitation (AR)“ will die Diskussion um den besseren Zugang zu Leistungen der MBOR anstoßen. Zum Hintergrund: Besondere berufliche Problemlagen treten auch bei Rehabilitanden auf, die vor der medizinischen Rehabilitation akut-stationär im Krankenhaus versorgt wurden. Bislang könne MBOR nicht als Anschlussheilbehandlung oder Anschlussrehabilitation durchgeführt werden, erklärt die DEGEMED. Dieser Zugang solle eröffnet werden, so die DEGEMED und die MBOR-Expertinnen und -Experten, die das Positionspapier maßgeblich formuliert haben.

Im Positionspapier „Leistungsgerechte Vergütung“ formulieren die DEGEMED und die Expertinnen und Experten aus den Mitgliedskliniken wichtige Forderungen an die Adresse der Leistungsträger. MBOR-Leistungen sollten entsprechend den hohen Qualitätsansprüchen bedarfsgerecht ausgestattet werden. Darüber hinaus solle die Vergütung entsprechend der notwendigen und nachgewiesenen Personal- und Sachmittelausstattung angepasst werden.

Weitere Informationen:

DEGEMED-Positionspapier „MBOR für Rehabilitanden der AHB/AR“

DEGEMED-Positionspapier „Leistungsgerechte Vergütung“

Mehr Infos zum DEGEMED-Arbeitskreis MBOR finden Sie hier.

(Quelle: Pressemitteilung der DEGEMD vom 17.05.2019)

 


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