27.03.2020 Verwaltung, Verbände, Organisationen

Deutsche Rentenversicherung veröffentlicht Tagungsband zum 29. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium

Das jährliche Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium der Deutschen Rentenversicherung konnte 2020 aufgrund der Sorge um die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus nicht stattfinden. Aktuell erschienen ist jedoch der Tagungsband mit allen eingereichten Kurzbeiträgen.

Auf 530 Seiten enthält der Tagungsband neben dem Plenarvortrag von Matthias Bethge, einem Uptate der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitionswissenschaften und zahlreichen Posterpräsentationen die Kurzfassungen der Vortragssessions zu Schwerpunkten wie berufliche Orientierung, Assessmentinstrumente, bedarfsorientierte Rehabilitation vor und bei Pflegebedürftigkeit, Gesundheit im betrieblichen Kontext, neurologische Rehabilitation und andere mehr.

Im Rahmen des Projekts „Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts bis 2021“ wurden von den Projektbeteiligten für das Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium zwei Sessions mit dem Schwerpunkt Rechtswissenschaften geplant und mit Kurzbeiträgen dokumentiert. Mit dem Projekt, gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, unterstützt die DVfR gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg, der Universität Kassel sowie am Zentrum für Sozialforschung Halle (ZSH) den aktuellen Reformprozess des Rehabilitations- und Teilhaberechts mit besonderem Fokus auf der Teilhabe am Arbeitsleben.

Zu der Session Rechtswissenschaften I (S. 212–220 des Tagungsbandes) haben folgende Projektbeteiligte und weitere Referierende mit beigetragen:  

  • Prof. Dr. Wolfhard Kohte (Das betriebliche Eingliederungsmanagement als Motor der Rehabilitation, S. 212–213),
  • Cindy Gast-Schimank (Das Budget für Ausbildung – Unterstützung für Menschen mit Behinderung und Betriebe, S. 214–215),
  • Prof. Dr. Dörte Busch (Der behinderungsgerechte Einsatz von Assistenztechnologien im Betrieb – am Beispiel von Exoskeletten, S. 216-217),
  • Prof. Dr. Claudia Beetz (Die verbesserte Nutzung der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter im betrieblichen Kontext, S. 217–218) und
  • Christoph Beyer (Inkludierte Gefährdungsbeurteilung – Handlungshilfe zur erweiterten Beurteilung von Arbeitsbedingungen bei Menschen mit Behinderungen, S. 219–220).

Die Session Rechtswissenschaften II (S. 221–231 des Tagungsbandes) enthält Kurzbeiträge von: 

  • René Dittmann (Arbeitgeber oder Rehabilitationsträger bzw. Integrationsamt: Wer hat für die Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen zu zahlen?, S. 221–223),
  • Prof. Dr. Felix Welti (Das deutsche Rehabilitationsrecht und die UN-BRK im Staatenberichtsverfahren, S. 223–225),
  • Marcus Schian und Mathias Sutorius (Datenschutz in der Rehabilitation – ausgewählte trägerübergreifende Aspekte, S. 225–227),
  • Constantin Eberhardt (Quantitative und qualitative Analyse von Präventions- und Rehabilitationsaspekten in Inklusionsvereinbarungen, S. 227–229) sowie
  • Prof. Dr. Katja Nebe (Wissenschaftliche Qualifikation trotz chronischer Erkrankung – befristungsrechtliche Rahmenbedingungen nach WissZeitVG, S. 229–231).

Außerdem enthält der Tagungsband weitere für das Rehabilitations- und Teilhaberecht wichtige Kurzbeiträge, wie z. B.:

  • Andrea Bökel, Prof. Dr. Christoph Gutenbrunner und Dr. Christian Sturm: Wahrgenommene Umweltbarrieren von Menschen mit Querschnittlähmung in Deutschland, S. 87–88,
  • Dr. Nancy Reims und Kerstin Jahn: Fachkräfte und Unternehmen zusammenbringen – Kooperation zwischen Leistungserbringern und Unternehmen im Kontext der beruflichen Rehabilitation, S. 141–143,
  • Dr. Thomas Drüke und Christian Wiese: Das Teilhabemanagement der DRV nach med. Reha: was passiert wie schnell und mit welcher Zufriedenheit?, S. 155–157,
  • Dr. Jannis Hergesell und Prof. Dr. Nina Baur: Anforderungen von Arbeitgebern an die Arbeitsmarktintegration von (teilweise) erwerbsgeminderten Arbeitnehmer*innen, S. 290–292.

Der Tagungsband steht auf der Webseite forschung.deutsche-rentenversicherung.de zum kostenfreien Download bereit: 

Deutsche Rentenversicherung: DRV Schriften – Band 120 – 29. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium (März 2020; PDF zum Download/6,87 MB)

deutsche-rentenversicherung.de

(Quelle: Deutsche Rentenversicherung Bund)


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