13.08.2020 Sonstige Veröffentlichungen

Diskussionspapier zur Weiterentwicklung der Kurzzeitpflege

Eine Expertengruppe hat im August 2020 das Diskussionspapier „Perspektiven der Kurzzeitpflege – Chancen für eine gelingende Teilhabe“ vorgelegt. Darin beleuchten die Autoren und die Autorin bestehende Bedingungen der Kurzzeitpflege kritisch und erklären, was sich aus ihrer Sicht ändern muss, damit die Kurzzeitpflege ihrem Versorgungsauftrag im Sinne einer selbstbestimmten Teilhabe gerecht werden kann.

Ziel der Autorengruppe ist es, Impulse für eine Weiterentwicklung der Kurzzeitpflege bei der Versorgung nach Krankenhausbehandlungen oder bei Krisen in der ambulanten Versorgung zu geben. Das vorliegende Diskussionspapier betrachtet die Rolle der Kurzzeitpflege in der pflegerischen Versorgung und zeigt Optionen für ihre Optimierung auf. Dabei geht es der Autorin und den Autoren u. a. auch darum anzuregen, das Verhältnis von Kurzzeitpflege und Rehabilitationsangeboten neu zu bestimmen. In dem Papier beschäftigen sie sich mit der Weiterentwicklung der Kurzzeitpflege nach § 42 SGB XI, nicht mit der Verhinderungspflege, auch wenn diese, so die Autorengruppe, ebenfalls von einer Weiterentwicklung profitieren würde.

Mit Uwe Brucker, ehem. Fachgebietsleiter Pflege beim Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbands (MDS), den Medizinern Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann (zugleich Vorsitzender der DVfR) und Dr. med. Martin Warnach sowie der Soziologin Carola Schweizer (Forschungsschwerpunkte Pflegesystem und Politikberatung) nehmen sich vier Experten des Themas an, die deutlich machen, warum eine Weiterentwicklung der Kurzzeitpflege aus ihrer jeweiligen fachlichen Perspektive nur möglich ist, wenn die organisatorischen, personellen, qualifikatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen den komplexen Anforderungen grundlegend angepasst werden.

Diskussionspapier „Perspektiven der Kurzzeitpflege – Chancen für eine gelingende Teilhabe“


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