01.06.2013 Verwaltung, Verbände, Organisationen

Eckpunktepapier "Strukturreform Pflege und Teilhabe"

Die im Juni 2013 veröffentlichte Kurzfassung benennt Defizite des Pflegeversicherungs- und Teilhaberechts und beschreibt Eckpunkte für eine Reform der aktuellen Systeme.

Die Autoren Rolf Hoberg, Thomas Klie und Gerd Künzel (unter Mitwirkung von Harry Fuchs, Felix Welti u.a.) beschreiben zentrale Defizite des bestehenden Systems und plädieren für eine grundlegende Neuordnung von Zuständigkeiten und Leistungen des Gesundheitswesens und der sozialen Teilhabe:

  • Abgrenzungen der Zuständigkeiten: Kranken- und Pflegeversicherung stehen dabei auf der einen, soziale Teilhabe bzw. ein künftiges Bundesteilhabegesetz auf der anderen Seite.
  • Abgestimmte und schlüssige Steuerungen zur Ausgestaltung des Leistungserbringungsrechts
  • Klare Verantwortung für die Ausgestaltung der Infrastruktur angepassten Hilfen und Leistungsformen
  • Klare Zuordnung der Kompetenzen von professionell Pflegenden und eine berufsrechtlich abgesicherte Konzeption der Berufsgruppen.

Auf der Basis eines Konzeptes zur Differenzierung zwischen "Cure" und "Care" werden Vorschläge zur Erreichung dieser Reformziele formuliert.

Zum Eckpunktepapier Strukturreform PFLEGE und TEILHABE (PDF) auf der Webseite der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR)

(Quelle: DVfR)


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