11.04.2010 Verwaltung, Verbände, Organisationen

ForseA und ISL treten für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe (GST) ein

Das Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V. (ForseA) und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) haben eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht, in der sie sich mit dem Schlüsselprinzip "Selbstbestimmung" auseinandersetzen und wichtige Elemente eines Gesetzes zur Sozialen Teilhabe aufführen.

Im März 2009 ist das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) in Kraft getreten. Die Behindertenrechtskonvention gibt nach Ansicht von ForseA und ISL einen gesamtgesellschaftlichen Anlass zum Umdenken und zu Neubewertungen.

So ergebe sich allein aus dem Behinderungsbegriff, der auf die Wechselwirkung zwischen Menschen mit Beeinträchtigungen und Barrieren in Umwelt und Einstellungen abzielt, dass sich eine Differenzierung nach medizinischen Kategorien verbietet. Vielmehr gelte es heute, die Teilhabehemmnisse zu betrachten und behinderungsübergreifend zu denken und zu handeln.

Hier können Sie die Stellungnahme "Für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe" vom 05.03.2010 (PDF/121 KB) herunterladen.

(Quelle: ForseA)

 


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