15.03.2019 Politik

Niedersachsen legt Aktionsplan Inklusion 2019/2020 vor

„Der Zwei-Jahres-Rhythmus der Aktionspläne erzeugt Dynamik,“ so die niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann bei der öffentlichen Vorstellung des Aktionsplans Inklusion 2019/2020. Das Thema Inklusion werde kontinuierlich an die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen angepasst.

Der zweite Aktionsplan Inklusion für die Jahre 2019 und 2020 in Niedersachsen gliedert sich in zwölf Handlungsfelder und ist nach Zielen und dazugehörigen Maßnahmen aufgeteilt. Er beinhaltet insgesamt 147 Maßnahmen: 91 neue Maßnahmen sowie 56 Maßnahmen, die aus dem Aktionsplan 2017/2018 fortgeschrieben werden.

Einige Maßnahmen und Ziele aus dem neuen Aktionsplan:

  • Die Landesregierung will sich für eine Erhöhung des Beschäftigungsanteils der Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Dienst einsetzen und bei den Kommunen für neue Arbeitsplätze im Rahmen des Budgets für Arbeit werben.
  • Das Budget für Arbeit soll weiter ausgebaut werden. Es ermöglicht Menschen mit Behinderungen eine Anstellung auf dem freien Arbeitsmarkt. Dazu sollen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Unternehmerverbände mit Budgetnehmerinnen und Budgetnehmern zusammengebracht werden.
  • Für die zukünftige Evaluation des Aktionsplans Inklusion soll ein Konzept erarbeitet werden.

Mit der Vorstellung des zweiten Aktionsplans wurde auch die Abschlussbilanz des ersten Aktionsplans Inklusion vorgestellt. Beide stehen öffentlich zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen:

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung: Menschen mit Behinderungen – Aktionsplan Inklusion

Aktionsplan Inklusion 2019/2020 (PDF/1,07 MB)

Abschlussbilanz Aktionsplan Inklusion 2017/2018 (PDF/47 KB)

(Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung)


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