31.03.2021 Verwaltung, Verbände, Organisationen

Projekt „Sag ich’s? Chronisch krank im Job“ mit neuem Selbst-Test

Wer eine gesundheitliche Beeinträchtigung hat und überlegt, ob sie bzw. er bei der Arbeit davon erzählen soll, findet nun eine Entscheidungshilfe im Internet: Zum Projekt „Sag ich’s? Chronisch krank im Job“ der Universität zu Köln steht ab sofort ein interaktiver Selbst-Test zur Verfügung.

Der Selbst-Test, entwickelt am Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation unter der Leitung von Prof. Dr. Mathilde Niehaus, soll Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit chronischen Erkrankungen niedrigschwellig dabei unterstützen, eine selbstbestimmte und informierte Entscheidung zum Umgang mit ihrer chronischen Erkrankung im Arbeitsumfeld zu treffen.

Was der Test kann:

  • Betroffene dabei unterstützen, Ihre Gedanken zu ordnen;
  • ihnen helfen, Aspekte zu sammeln, die für und gegen die Offenlegung ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung sprechen (basierend auf wissenschaftlicher Forschung);
  • Teilnehmende auf weitere hilfreiche Informationen und Materialien hinweisen;
  • ihnen eine personalisierte Auswertung ihrer Antworten geben.

Die Bearbeitung des Selbst-Tests dauert ca. 20–30 Minuten und erfolgt anonym. Am Ende erhalten Teilnehmende keine Antwort auf die Frage „Sag ich’s oder sag ich’s nicht?“. Diese Entscheidung müssen sie für sich selbst treffen. Der Test kann aber dabei unterstützen.

Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG. Als Projektpartner haben die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG Selbsthilfe) sowie der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. (VDBW) mitgewirkt.

Zur Projektwebseite

(Quelle: Universität zu Köln)


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