31.08.2017 Verwaltung, Verbände, Organisationen

Wahlprüfsteine des Deutschen Gehörlosenbunds

Mit seiner Broschüre "Unsere Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 mit Antworten der bundespolitischen Parteien" will der Deutsche Gehörlosen-Bund e. V. gehörlosen und anderen hörbehinderten Wählern eine Entscheidungs- und Orientierungshilfe zur Bundestagswahl geben. Die Broschüre ist auch Grundlage für Podiumsdiskussionen, die der Dachverein und seine Landesverbände im September durchführen.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. (DGB) hat sich in seinen Wahlprüfsteinen an den 13 Handlungsfeldern des Nationalen Aktionsplans 2.0 der Bundesregierung (NAP 2.0) bezüglich der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) orientiert, und an den über 60 Empfehlungen des UN-Vertragsausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. In der nun vorliegenden Broschüre wurden neun Wahlprüfsteine mit dem Fragenkatalog des DGBs samt Antworten der Parteien veröffentlicht. Dabei geht es um folgende Themen:

  • Arbeit und Beschäftigung
  • Rehabilitation, Gesundheit und Pflege
  • Kinder, Jugendliche und Familie
  • Frauen
  • Seniorinnen und Senioren
  • Bildung
  • Gesellschaftliche und politische Teilhabe
  • Barrierefreie Medien
  • Barrierefreier Notruf

Die Wahlprüfsteine sollen verdeutlichen, welche besonderen Bedürfnisse gehörlose Menschen, die gesellschaftliche Teilhabe betreffend, in allen Lebensbereichen haben, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Die Broschüre ist eine Arbeitsgrundlage für die Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017, welche der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. am Samstag, den 2. September 2017, im Gehörlosenzentrum Berlin, Friedrichstraße 12, veranstaltet. Auch die Landesverbände und Vereine der Gehörlosengemeinschaft in Deutschland organisieren Podiumsdiskussionen zur Bundestagswahl 2017 und können sich dabei an der Broschüre orientieren.

Interessierte können die 40-seitige Broschüre als PDF auf der Seite des DGB herunterladen: Deutscher Gehörlosen-Bund: Unsere Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 mit Antworten der bundespolitischen Parteien.

(Quelle: Deutscher Gehörlosen-Bund e. V.)


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