Informationen zum Thema Behinderung und Intersektionalität
Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe hat auf seiner Website weiterführende Literatur zum Stichwort „Intersektionalität“ zusammengestellt. Interessierte finden hier Dokumentationen ausgewählter Veranstaltungen, rechtliche Grundlagen, Artikel zum Thema und mehr.
„Intersektionalität ist ein Begriff aus der Wissenschaft, die sich mit Diskriminierung und Identität beschäftigt. Er drückt aus, dass soziale Kategorien wie Geschlecht, Ethnizität, Alter, Behinderung, ökonomischer Status sich in einer Person überschneiden und gleichzeitig zusammenwirken. So entstehen ganz besondere Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung.“
Diese Definition steht am Anfang der Themenseite, die sich im Folgenden in verschiedene Kategorien aufgliedert und dabei immer von einer Behinderung plus ein oder mehrere Merkmale ausgeht:
- Behinderung / Geschlecht
- Behinderung / Geschlecht / Alter / Migration
- Behinderung / Race, ethnische Herkunft
- Behinderung / Alter
- Behinderung / Migration, Flucht
BODYS ist ein Institut, das Disability Studies als theoretische Grundlage für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention versteht: „Ihre Implikationen für Theorie und Praxis, für die Behindertenhilfe und für die Gesellschaft insgesamt sind zentraler Forschungsgegenstand.“ Die Beachtung intersektionaler Fragen wird anhand von Strukturkategorien wie Klasse (Klassismus), Geschlecht (Sexismus), „Rasse“ (Rassismus) und Körper (Ableismus) untersucht.
Zur Übersichtsseite „Intersektionalität“ des Bochumer Zentrums für Disability Studies
(Quelle: Bochumer Zentrum für Disability Studies)
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