Beitrag drucken oder senden
Beitrag in Sozialen Netzen teilen
Dieser Beitrag gehört zu:
Im November 2025 veröffentlichte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) die Studie „Digitale Barrierefreiheit: Eine Frage des Alters, weniger der Behinderung“. Grundlage ist eine Befragung von über 5.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Untersucht wurde, wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer digitale Barrierefreiheit im Arbeitsalltag wahrnehmen.
Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass Menschen mit Behinderungen nicht signifikant häufiger von digitalen Barrieren berichten als Beschäftigte ohne Behinderungen. Jüngere Generationen nehmen digitale Hürden hingegen deutlich stärker wahr. Digitale Barrierefreiheit sei demnach eher eine Frage des Alters als der Behinderung.
Unternehmen können digitale Teilhabe gezielt fördern – intern wie extern. Dabei geht es nicht nur um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, etwa des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG). Aus Sicht des IW bietet eine über das BFSG hinausgehende Förderung digitaler Barrierefreiheit einen Wettbewerbsfaktor: Sie stärkt zukunftsrelevante digitale Kompetenzen und hilft, den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen. Besonders relevant sei dies angesichts einer alternden Belegschaft und eines wachsenden Fachkräftemangels. Eine barrierefreie digitale Infrastruktur werde so zum Wegbereiter für nachhaltige Beschäftigung, von der Arbeitnehmende ebenso wie Arbeitgeber profitierten.
Zur Studie auf der Website des IW
(Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft)
Kommentare (0)
Keine Kommentare gefunden!