Hinweise:

Dieser Text ist in Leichter Sprache.

Manchmal stehen aber noch schwierige Wörter im Text.

Diese schwierigen Wörter sind grün geschrieben.

Die Wörter werden unten erklärt.

 

Dieser Text ist nur in männlicher Form geschrieben.

Zum Beispiel steht im Text nur das Wort Werkstatt·leiter.

Das Wort Werkstatt·leiterin steht nicht im Text.

Mit dem Wort Werkstatt·leiter meinen wir auch alle Werkstatt·leiterinnen.

Wir schreiben nur die männliche Form,

damit man den Text leichter lesen kann.

Frauen sind uns genauso wichtig.

 

Beachten alle die Regeln und Gesetze in der neuen WMVO?

Seit dem 1. Januar 2017 gibt es eine neue Werkstätten·mitwirkungs·verordnung.

Die Abkürzung dafür ist WMVO.

Die neue WMVO stärkt die Rechte vom Werkstatt·rat.

Sie finden die WMVO in Leichter Sprache,

wenn Sie hier klicken.

 

Wissenschaftler wollen prüfen:

Beachten alle die neue WMVO?

Die Wissenschaftlerin Viviane Schachler hat mit verschiedenen Menschen über die neue WMVO gesprochen.

  • Sie hat mit Werkstatt·räten gesprochen.
  • Mit Werkstatt·leitern.
  • Mit Vertrauens·personen.
  • Mit Unterstützungs·personen.

Sie hat gefragt:

Werden die neuen Regeln und Gesetze beachtet?

Das heißt:

  • Kennen die Werkstatt·räte die neue WMVO?
  • Kennt die Werkstatt·leitung die neue WMVO?
  • Hat sich die Arbeit für Werkstatt·räte verändert?
     

Was haben die betroffenen Menschen gesagt?

Sie haben gesagt:

  • Es gibt viele Informationen über die neue WMVO.
  • Viele Informationen sind in Leichter Sprache.
  • Es gibt Fortbildungen.
  • Wichtig ist, dass man mit anderen Werkstatt·räten redet.
  • Aber: Vielleicht weiß man viel über die neue WMVO.
    Trotzdem benutzt man nicht automatisch die neuen Regeln.

 

Was ist für die Werkstatt·räte wichtig bei der neuen WMVO?

Die Werkstatt·räte haben jetzt mehr Rechte.

Und sie haben jetzt mehr Verantwortung.

Deshalb müssen die Werkstatt·räte lernen:

So können wir unsere Rechte nutzen.

Die Werkstatt·räte können zum Beispiel eine Fortbildung machen.

 

Einige Werkstatt·räte haben schon eine Fortbildung gemacht.

Manche Werkstatt·räte haben zu Viviane Schachler gesagt:

         Ich habe eine Fortbildung zum Bundes·teilhabe·gesetz gemacht.

         Die Fortbildung hat nur 1 Tag gedauert.

         Das ist zu kurz.

Andere haben gesagt:

         Meine Fortbildung zur neuen WMVO hat 8 Tage gedauert.

Andere haben gesagt:

         Wir sprechen sehr viel über die neue WMVO bei unseren Sitzungen.

Andere haben gesagt:

         Wir informieren uns über die neue WMVO in unserer Freizeit.

Das heißt:

         Manche Werkstatt·räte haben viele Informationen bekommen.

         Andere Werkstatt·räte haben wenig Informationen bekommen.

 

Was ist für die Werkstatt·leitung wichtig bei der neuen WMVO?

Auch die Werkstatt·leiter müssen die Regeln von der neuen WMVO beachten.

Manche Werkstatt·leiter kennen die neue WMVO gut.

Manche Werkstatt·leiter kennen die neue WMVO noch nicht gut.

Beispiel:
         Manche Werkstatt·leiter wissen nicht,

         dass der Werkstatt·rat mit·bestimmen darf.

         Oder dass die Werkstatt die Fortbildungen vom Werkstatt·rat bezahlen muss.

Deshalb brauchen viele Werkstatt·leiter mehr Informationen.

Manche brauchen auch Fortbildungen.

 

Manche Werkstatt·leiter wollen selbst·sichere Werkstatt·räte.

Sie wollen, dass die Werkstatt·räte mit·bestimmen.

Und mit·wirken.

Wenn die Werkstatt·räte nicht mit·bestimmen,

dann bekommt der Werkstatt·leiter vielleicht Probleme.

Denn in der neuen WMVO steht:

Werkstatt·räte müssen mit·bestimmen.

 

Manche Werkstatt·räte müssen Mit·bestimmung noch üben.

Sie müssen Informationen suchen.

Sie müssen sich eine eigene Meinung bilden.

Und Entscheidungen treffen.

Das ist für manche Werkstatt·räte noch schwierig.

 

Ergebnisse der Gespräche

Die Gespräche haben gezeigt:

Viele Werkstatt·räte finden die neue WMVO gut.

Aber:

Manche Werkstatt·räte haben noch nicht genug Informationen.

Für manche Werkstatt·räte ist es schwierig,
ihre Rechte durchzusetzen.

Das heißt:

Alle müssen noch üben,

wie man mit den Regeln der neuen WMVO arbeitet.

Auch die Werkstatt·leiter.

 

Es gibt schon viele gute Beispiele,

wie Werkstatt·räte mit·bestimmen und mit·wirken.

Die Werkstatt·räte werden mehr gefragt.

Und sie dürfen mehr entscheiden.

 

Das bedeutet mehr Teilhabe.

Und das ist wichtig.

 

Erklärungen für schwierige Wörter:

 

Bundes·teilhabe·gesetz:

Ein Gesetz für Menschen mit Behinderung.
Die Abkürzung ist BTHG

 

mit·bestimmen, Mit·bestimmung:

Der Werkstatt·rat darf bei manchen Vorhaben
gemeinsam mit der Werkstatt·leitung entscheiden.

Zum Beispiel:

Was man bei der Arbeit in der Werkstatt beachten soll.
Wann man Urlaub machen darf.

 

mit·wirken:         

Der Werkstatt·rat sagt seine Meinung zu einem Vorhaben.
Die Werkstatt·leitung hört dem Werkstatt·rat zu.
Aber am Ende entscheidet nur die Werkstatt·leitung.

 

selbst·sicher:     

Man weiß, was man will.
Man kennt seine Rechte.
Man ist selbst·bewusst.

 

Verordnung:      

In einer Verordnung stehen Regeln.

Beispiel:

In der neuen WMVO stehen die Rechte und Pflichten
von der Frauen·beauftragten in der Werkstatt.

 

Vertrauens·person:

Sie unterstützt den Werkstatt·rat bei seiner Arbeit.

 

Wissenschaftler:

Ein Wissenschaftler hat an der Universität studiert.
Er ist ein Experte.
Er forscht nach neuen Sachen.


Dieser Text wurde übersetzt und geprüft vom:

Institut für Textoptimierung Halle (IFTO)

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Den Text gibt es auch in schwerer Sprache:

Schachler: Die Umsetzung der reformierten Werkstätten-Mitwirkungsverordnung aus Sicht der Beteiligten – Ergebnisse aus Gruppendiskussionen – Teil I; Beitrag B6-2018 unter www.reha-recht.de; 18.10.2018


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